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29.04.10 „Schicken Sie Zukunft…“: Koloniale Bildtraditionen in der Plakatwerbung von „Hilfsorganisationen“
Geschrieben am 27. April 2010 1 KommentarReferent: Timo Kiesel hat Postcolonial Studies in Berlin und Lon-
don studiert. Er lebt zurzeit in Berlin und arbeitet als
freiberuflicher Bildungsreferent mit den Schwerpunkten Entwicklungszusammenarbeit, Globalisierung, Kolonialismus, Rassismus und Antidiskriminierung/Anti-Bias.Wer kennt es nicht, das Brot-für-die-Welt-Plakat auf dem Bahnsteig oder das Care-Plakat in der Fußgängerzone. Mit solchen Plakaten wollen entwicklungspolitische NGO Passant_innen zum Spenden bewegen. Gleichzeitig machen sie damit Öffentlichkeitsarbeit. Doch auf welche Stereotype und Darstellungstraditionen greifen sie dabei zurück? Und wer profitiert von diesen Bildern?
Timo Kiesel verknüpft in seinem Vortrag entwicklungspolitisches Bildmate-
rial mit Perspektiven des Postkolonialismus und der „Critical Whiteness“ und
bettet diese in Debatten um koloniale Kontinuitäten in der Entwicklungszu-
sammenarbeit ein.
Weitere Infos: http://www.whitecharity.deEine Antwort zu “29.04.10 „Schicken Sie Zukunft…“: Koloniale Bildtraditionen in der Plakatwerbung von „Hilfsorganisationen“”
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