Aufenthalt und Mehrzweck
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  • 17.06.10 Post Porn Politics

    Geschrieben am 10. Juni 2010 Balthasar Keine Kommentare

    Wie sieht der emanzipative Porno aus?

    Zeit: Do, 20.00 Uhr
    Referent: Philipp Eichhorn ist Pirat_innenkinoaktivist, betreibt den Webblog Marginalpop und schreibt u. a. für Testcard.

    Nein zu „PorNO“. Heutige Feministi_nnen haben Alice Schwarzers Pornohass
    überwunden und Pornos als Mittel im Kampf gegen eine sexistische Gesellschaft freigegeben. Die Zeiten, in den Pornos von Männern für Männer gedreht wurden und Frauen nur unterwürfige Objekte darin waren, sind längst vorbei. Frauen und Genderaktivist_innen nehmen die Sache immer häufiger selbst in die Hand.
    Statt sich über schlechte Pornos bloß zu beschweren, drehen sie einfach bessere. Während die Idee des emanzipatorischen und genderrollenkritischen Pornos bereits das linke Feuilleton begeistert, tappen die meisten Linken allerdings noch immer im Dunklen, was die Vorstellung von solchen Filmen und die Kenntnis der entsprechenden Szene betrifft. Der Vortrag versucht eine Einführung in den aktuellen Diskurs, die Szene und ihre Werke zu geben. Aber auch die Kritik daran soll nicht zu kurz kommen: Wo ist die Grenze zwischen Fetisch und Statement?
    Was macht einen Porno queer oder feministisch? Kann es das überhaupt
    geben? Und sind oder waren Pornos überhaupt jemals sexistisch?

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